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Corona, Schreiben

Raus aus der Schockstarre

Schreibküche

Schockstarre. Jetzt, im zweiten Lockdown. Ich habe November und Dezember keine Zeile geschafft, außer mein tägliches Morgenseitenschreiben. Kein Geschichte, keine Lust, eine regelrechte Abneigung gegen das Schreiben. Im ersten Lockdown schrieb ich viel und habe auch einiges veröffentlicht in meinem Blog. Das Schreiben hatte mir den Ausnahmezustand erleichtert und mir Mut gegeben. Jetzt fühlt es sich anders an.

Im ersten Lockdown im Frühling 2020 hatte sich – in meiner privelegierten Situation – Romantik eingestellt mit viel Ruhe und viel Zeit für mich. Jetzt werde ich gebeutelt und hin und her gerissen. Es brodelt und zischt in der Schreibküche mit neuen Kunden, Workshops und vielen Ideen und gleichzeitig stresst mich mein Studium an der Uni Wien. Ich kämpfe mich durch Statistikvorlesungen und freunde mich endlich mit der Wissenschaftssprache an. Das ist für mich als Journalistin und Kommunikatorin eine äußerst interessante Entwicklung. Erlaubt mir an dieser Stelle ein: „Mein lieber Schwan!“

Unsicherheit und Angst sind wieder da

Aber der anfängliche Enthusiasmus vom Oktober hat sich verflüchtigt. Im Studium quälen mich komplizierte Texte, die sich beim ersten Reinlesen nicht erschließen. Ich habe sie entmutigt weggelegt. Sie verstauben am Schreibtisch. Im Kopf schwirren mir anstrengende methodische Gruppen-Arbeiten, die meine Geduld auf die Probe stellen und ich verliere zusehends an kreativer Kraft. Angst und Unsicherheit haben den Mut und die Zuversicht wieder fest im Griff. Literarisches Schreiben? Ha! Daran ist überhaupt nicht zu denken.

Schön langsam

Aber nicht aufgeben ist die Devise – und schön langsam. Ich setze jetzt auf liebevolle Disziplin als Rezept für dieses Corona-Vorweihnachts-Tief.

Meine Selbstfürsorge-Zutaten für mehr Zuversicht:

  1. Eine klare Tagesstruktur mit Stundenplan für die Woche.
  2. Beiträge für meinen Schreibküchen-Blog basteln.
  3. Zumindest jeden zweiten Tag ein ausgedehnter Spaziergang – bei jedem Wetter.
  4. Regelmäßiges warmes Essen und nur ein Glas Wein abends.
  5. Die Schritt-für-Schritt-Strategie: Kleine Arbeitspakete, kleine Zeiteinheiten, Pausen dazwischen und rechtzeitig anfangen (was mich wieder zur ersten Zutat bringt: Stundenplan).
  6. Listenschreiben! Gerade jetzt, damit ich aus meinem Inneren Zuversicht herauskitzle. Hier geht es zum Schreibrezept Listenschreiben.

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PS: Wer keinen Blog-Beitrag aus der Schreibküche versäumen will, kann ihn jetzt abonnieren! Anmelden geht ganz einfach auf der Startseite ganz unten oder hier bei den Blogbeiträgen. Ich freu mich!

6. Dezember 2020
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