Schockstarre. Jetzt, im zweiten Lockdown. Ich habe November und Dezember keine Zeile geschafft, außer mein tägliches Morgenseitenschreiben. Kein Geschichte, keine Lust, eine regelrechte Abneigung gegen das Schreiben. Im ersten Lockdown schrieb ich viel und habe auch einiges veröffentlicht in meinem Blog. Das Schreiben hatte mir den Ausnahmezustand erleichtert und mir Mut gegeben. Jetzt fühlt es sich anders an. Weiterlesen

Im September wollte ich es wissen. Wie ist es so ohne Fleisch? Ohne Wurst in der Semmel, wenn der Heißhunger quält? Ohne Schinken zum Sonntag-Frühstück? Ohne Schnitzerl beim Lieblingswirten? Ich habe ein Experiment gestartet: Einen Monat lang vegetarisch essen. Und schauen, ob ich das überhaupt schaffe.

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Grab mit Schreibheft

31. Oktober 2020: Es wuselt zwischen den Gräbern, von Ruhe keine Spur. Dabei will ich so gerne in Stille erinnern und schreiben. Viele sind hier, die jährliche Pflicht erfüllen. Das Grab in Ordnung bringen, mit Blumengestecken und Kerzen aufputzen für Allerheiligen. Eine Frau kehrt die Steinplatte eines Grabs drei Reihen weiter unten ab, das Herbstlaub muss weg, alles muss sauber sein bevor am 1. und 2. November die Scharen kommen. Ein nicht gepflegtes Grab zu Allerheiligen? Diese schlechte Nachrede will hier keine/r.

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Als ich das erste Mal von Working out loud (WOL) las, dachte ich: „He, das kenne ich doch. Da hat mal wieder jemand das Rad neu erfunden. Wozu? Wissen wir doch alles.“ Ich hatte ein Jahr zuvor einen Dale Carnegie-Kurs (DC) besucht und wusste sofort: WOL ist „DC reloaded“, nur eben unter neuer Marke und digital möglich. Weiterlesen