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Wie geht es dir, wenn ein Plan nicht aufgeht? Wenn ein Projekt in die Hose geht oder du eine Absage erhältst? Wenn es einfach nicht läuft und du enttäuscht wirst? In mir steigen Verzweiflung, Zorn und Wut hoch und die Überzeugung: Alle anderen sind schuld! Oder, das kann ich auch gut: Eh klar, ich bin zu blöd, zu hässlich, zu dumm, zu alt (früher: zu jung). Es war vorhersehbar, dass es nichts wird. Sie haben mich durchschaut. Niemand mag mich und ich bin einfach das Letzte. Weiterlesen

Schockstarre. Jetzt, im zweiten Lockdown. Ich habe November und Dezember keine Zeile geschafft, außer mein tägliches Morgenseitenschreiben. Kein Geschichte, keine Lust, eine regelrechte Abneigung gegen das Schreiben. Im ersten Lockdown schrieb ich viel und habe auch einiges veröffentlicht in meinem Blog. Das Schreiben hatte mir den Ausnahmezustand erleichtert und mir Mut gegeben. Jetzt fühlt es sich anders an. Weiterlesen

Schreibende Hand im Pullover

Donnerstag, 26. März. Noch drei Tage bis zum „Runden“. Jetzt geht es los mit der Panik, ich hatte mich schon gewundert, wo sie bleibt. Mein Mut und meine Zuversicht haben mich verlassen. Wenn jetzt noch einer zu mir sagt, man ist so alt wie man sich fühlt, kotze ich ihm vor die virtuellen Füße. Dieser Tage sollte ich eingedeckt sein mit Vorbereitung für meinen „Tag der offenen Geburtstagstür“ und mich damit ablenken von unweigerlich auftauchenden Gedanken um Alter, Gebrechen und Tod. Aber nein, Scheiß Corona. Weiterlesen

20. März. Freitag, ein Tag vor dem internationalen Tag der Poesie. Ich hatte mir so feine Übungen für das gesellige Schreiben am Hüttentisch am Ottohaus ausgedacht und zerdrücke jetzt beim Tippen eine kleine (gedankliche) Träne. Weiterlesen